Sport & Immunsystem

Die Grundlage für ein intaktes Immunsystem ist eine gesunde Ernährung. Alle Mikronährstoffe, die unser Immunsystem für seine Arbeit braucht, bezieht es aus unserer täglich zugeführten Nahrung. Deshalb ist es wichtig sich stets so gut wie möglich zu ernähren. Dabei brauchen Sportler neben leicht verfügbaren Kohlenhydraten auch ausreichend Kost mit einer hohen Mikronährstoff-Dichte. Bereits eine leichte Beeinträchtigung – beispielsweise starkes Schwitzen – kann die Leistungsfähigkeit herabsetzen.

Zu den sogenannten Mikronährstoffen zählen beispielsweise Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, essenzielle Fettsäuren und Aminosäuren. Diese Stoffe sind für den Körper lebenswichtig und schützen uns unter anderem vor freien Radikalen. Genau hier setzt Nutridual an.

Auch wenn Nahtungsergänzungsmittel nur dann angezeigt sind, wenn eine Unterversorgung an Mikornährstoffen vorliegt, muss man eines beachten: Wir können nicht jeden Tag alles in Sachen Ernährung richtig machen: Jede Woche ausreichend Obst, Gemüse oder Frisch zu essen, sich immer genügend an der frischen Luft zu bewegen oder keinem Stress oder anderen Einflüssen aus persönlichen Lebensituationen ausgesetzt zu sein, ist so gut wie unmöglich.

Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viele Mikronährstoffe zu sich zu nehmen, sondern darauf die Stoffe zuzuführen, die der Körper gerade benötigt. Der Spruch “viel Hilft viel” gilt hier nämlich nicht. Auch müssen Überdosierungen gerade bei den fettlöslichen Vitaminen vermieden werden. Um Nutridual zu erklären kann man sich ein großes Orchester vorstellen, bei dem die Besetzung der einzelnen Instrumente genauso wichtig ist wie ihr Einsatz.

Nutridual enthält die Mikronährstoffe, die im Falle einer unzureichenden Zufuhr von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zur Substitution empfohlen werden.

Die zehn wichtigsten Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Vielseitig essen
Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt. Merkmale einer ausgewogenen Ernährung sind abwechslungsreiche Auswahl, geeignete Kombination und angemessene Menge nährstoffreicher und energiearmer Lebensmittel.

Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Verzehren Sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarmen Zutaten.

Gemüse und Obst – nimm „5“ am Tag
Genießen Sie fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, kurz gegart, oder auch eine Portion als Saft – idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit. Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (zum Beispiel Carotinoiden, Flavonoiden) versorgt.

Zucker und Salz in Maßen
Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel oder Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (zum Beispiel Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und wenig Salz. Verwenden Sie Salz mit Jod und Fluorid.

Täglich Milch und Milchprodukte; ein –bis zweimal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen.
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe wie Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen (B1, B6 und B12). Mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche sollten es nicht sein. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.

 Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Fett liefert lebensnotwendige (essenzielle) Fettsäuren, und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Fett ist besonders energiereich, daher kann zu viel Nahrungsfett Übergewicht fördern. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette wie Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette. Achten Sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food- und Fertigprodukten meist enthalten ist. Insgesamt 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag reichen aus.

Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken Sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser – ohne oder mit Kohlensäure – und andere kalorienarme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.

Schmackhaft und schonend zubereiten
Garen Sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett – das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.

Sich Zeit nehmen und genießen
Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Auch das Auge isst mit. Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das macht Spaß, regt an, vielseitig zuzugreifen, und fördert das Sättigungsempfinden.

Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30 bis 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen Sie sich wohl und fördern Ihre Gesundheit.

veröffentlicht am 28./29.05.2011 im Münchner Merkur (Weltspiegel)